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Bändele mit Ring
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Bändele mit Ring

Preis pro Einheit (Stück): €39.00 (inkl. 19 % MwSt.)

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Neues Ringbändele als Zusatz - Zäumung

Es schwebte Fred Rai schon lange vor und die ersten Versuche liegen schon Jahre zurück - ein Bändele mit überkreuzender Zügelführung und die Möglichkeit bei einer Parade das gesamte Pferdemaul schmerzfrei umschließen zu können. Die Verwirklichung scheiterte am entsprechenden Material. Das bisherige Seil war zu hart und zu wenig elastisch, so dass sich das Nasenteil nach einer Parade nicht mehr öffnete.

Dieses Problem ist nun beseitigt. Das neue Bändele besteht aus einem dicht geflochtenen, reißfesten, weichen und deshalb angenehm in der Hand liegenden Material. Das im Vorderteil des Halfters eingearbeitete vielfaserige Stahlseil mit Federwirkung drückt nicht punktuell, wie bei einem Bosal, auf die Nase, sondern passt sich bei einer Parade elastisch dem gesamten Nasenrücken an. Durch die gekreuzten Zügel wird dabei das gesamte Pferdemaul umschlossen.

Dieses Halfter bietet im Gelände noch mehr Sicherheit. Gerade heftige oder zur Dominanz neigende  Pferde reagieren darauf besser als auf das bisherige Bändele das nur auf die Nase wirkt. Ein eventueller Gegendruck des Pferdes bleibt aus.

Ein weiterer Vorteil bei einhändiger Zügelführung ist die Tatsache, dass bei einer Lenkhilfe sowohl der äußere Zügel auf den Pferdhals wirkt (neckreining) gleichzeitig aber auch - durch die gekreuzten Zügel- eine Zügelwirkung auf die Innenseite des Pferdekopfes in die gewünschte Richtung ausgelöst wird.

Das neue Ringbändele ersetzt aber auf keinen Fall das herkömmliche Schnurhalter sondern bietet eine weitere Alternative für spezielle Pferde an. Gerade bei der Ausbildung eines Pferdes am Boden ist das Standard-Bändele nicht zu ersetzen.

Natürlich gilt auch beim Ringbändele, dass nach Annahme einer Parade sofort der Zügel wieder gelockert und nachgegeben werden muss, damit sich der Maulschluss wieder öffnen kann. Nur so können auch weitere, eventuell nötige Paraden gegeben werden. Selbstverständlich gilt dies auch für den Gebrauch des Standard-Bändele, denn Lebewesen reagieren grundsätzlich auf den Unterschied. Druck erzeugt Gegendruck. Durch Festhalten, auch beim Lenken, stumpfen Pferde ab und können ein ausgeprägtes Wehrverhalten zeigen. Bei einer harten Reiterhand sind Probleme vorprogrammiert.

Und noch ein wichtiger Hinweis. Ein guter Reiter reagiert stets im Ansatz einer unerwünschten Bewegung seines Pferdes, ein schlechter erst dann, wenn „das Kind schon in den Brunnen gefallen ist“. Im Ansatz eines Ungehorsams genügen zur Korrektur zwei Finger eines Reiters, bei einer zu späten Reaktion wären teilweise vier Hände zu wenig.

Mit dem Bändele hat der Reiter die gesamte Spannbreite des Einwirkens auf das Pferd zur Verfügung. Diese beginnt mit der leichtesten „Zweifinger-Parade“ und endet bei der Möglichkeit unangenehm zu werden. Die Schmerzgrenze kann dabei jedoch nicht erreicht  und somit auch nicht das unkontrollierbare Panikverhalten ausgelöst werden.

Nichts ist schlimmer und verdirbt ein Pferd mehr als eine halbherzig gegebene Hilfe, die vom Reiter beendet wird, bevor das Pferd dieselbe angenommen hat. Erstes Gebot beim RAI-Reiten: Eine Hilfe muss so weich wie möglich und so hart wie nötig gegeben werden.

Ein Pferd hat als Herdentier eine klar abgesteckte Rangordnung – es herrscht oder gehorcht, es gibt nichts dazwischen. Ein inkonsequenter Umgang und das Verhätscheln eines Pferdes ist eine absolut falsch verstandene Tierliebe und gefährdet Tier und Mensch, denn dem Leittier Mensch übergibt das Pferd das „Sicherheitsdenken“ und ist nur dann bereit bedingungslos zu gehorchen.




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